Aktuelles

112 Jahre Freiwillige Feuerwehr Schacht-Audorf

Vorverkauf ab 1 April 2017 an allen bekannten Stellen.

 

 

 

 

 

Feuer nach Gasexplosion in Osterrönfeld

 

Am Sonntagnachmittag ist in Osterrönfeld ein Haus explodiert und brannte in voller Ausdehnung. Insgesamt wurden fünf Menschen verletzt, zwei davon schwer.  Gegen 15:30 Uhr waren die Nachbarn durch die laute Detonation aufgeschreckt worden und hatten sofort die Feuerwehr informiert. Mit der Meldung „Vermutlich Gasexplosion Menschleben in Gefahr“ rückten die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst zur Einsatzstelle aus. Beim Eintreffen der ersten Wehren bot sich den Einsatzkräften ein Trümmerfeld. Das Wohnhaus stand bereits in Vollbrand.  Einsatzleiter Thomas Reicher (Wehrführer FF Osterrönfeld) entschied sich auf Grund der Lage das Einsatzstichwort auf „Feuer 2“ zu erhöhen und die Feuerwehren Schülldorf und Rendsburg mit der Drehleiter trafen kurze Zeit später am Einsatzort ein. Mit einem massiven Löscheinsatz war das Feuer schnell unter Kontrolle. Später rückte noch ein Bagger an um die Trümmer auseinander zu tragen. Sie mussten gezielt abgelöscht werden. Auch die Energieversorger waren an der Unglückstelle, sie mussten die Versorgungsleitungen abstellen. Die über 100 Einsatzkräfte waren bis in die frühen Abendstunden mit dem Einsatz beschäftigt.  Zwei Bewohner erlitten schwere Brandverletzungen und wurden mit dem Hubschrauber in die Uniklinik nach Lübeck gebracht. Drei weitere Personen wurden in der Imland-Klinik in Rendsburg behandelt. Vorsorglich wurden drei Bewohner des Nachbarhauses evakuiert,  sie sind bei Bekannten in der Nähe untergekommen. Die Mitarbeiter des Bauhofes waren mit dem Streuen der Eisflächen beschäftigt, denn das Löschwasser hat bei den Temperaturen die Straßen in Rutschbahnen verwandelt. Die Polizei hat für die Löscharbeiten die Dorfstraße gesperrt und der Verkehr wurde umgeleitet. Die Ermittler der Kripo nahmen am späten Nachmittag ihre Arbeit auf.  Zur Brandursache und Schadenshöhe können von der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.

 

Eingesetzte Kräfte

Feuerwehr Osterrönfeld

Feuerwehr Schacht-Audorf

Feuerwehr Schülldorf

Feuerwehr Rendsburg

Technische Einsatzleitung

Stellv. Kreiswehrführer

Amtswehrführer Amt Eiderkanal

Polizei / Kripo

RKiSH

OrgL RD

Ltd. Notarzt

THW

 

Text und Fotos Jürgen Beyer KFV

 

 

 

Sicherheit im Atemschutzeinsatz

Tödlicher Unfall im Atemschutzeinsatz: Ergebnisse der Unfalluntersuchung durch die HFUK Nord

(Feuerwehr Einsatz aus Marne 6.Dezember 2015, wo ein Kamerad ums Leben kam)

 

PDF Sicherheitsbrief

 

Text von der HFUK zum Einsatz am 6.12.2015

Am Sonntagmorgen des 6. Dezember 2015 wurde die Freiwillige Feuerwehr Marne (LK Dithmarschen) zu einem Gebäudebrand alarmiert. Im Laufe des Einsatzes kam es zu einem tödlichen Unfall eines eingesetzten Atemschutzgeräteträgers, der sich gemeinsam mit anderen Feuerwehrangehörigen zur Brandbekämpfung im Inneren des Gebäudes befand.

Dieser Unfall macht uns tief betroffen. Wir sprechen den Angehörigen sowie den Kameradinnen und Kameraden der beteiligten Feuerwehren unser Mitgefühl aus.
Die HFUK Nord ist der zuständige Unfallversicherungsträger und gewährt Leistungen nach den Vorgaben des Sozialgesetzbuch VII, der Satzung und der Mehrleistungsbestimmungen der Kasse.

Der Unfall zeigt einmal mehr, wie gefährlich der Feuerwehrdienst sein kann. Die HFUK Nord führt gemäß ihres gesetzlichen Auftrages Ermittlungen zur Unfallursache durch. Dies geschieht durch den Technischen Aufsichts- und Beratungsdienst der HFUK Nord und erfolgt vor Ort mit den beteiligten Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehren sowie in Zusammenarbeit mit den ermittelnden Stellen der Polizei und Staatsanwaltschaft. Gegenwärtig laufen diese Ermittlungen.

Zu den näheren Umständen des Unfalls und zur Unfallursache erreichen uns in diesen Tagen wiederholt Anfragen. Zum jetzigen Zeitpunkt ist es uns noch nicht möglich, nähere Erkenntnisse zu veröffentlichen bzw. weiterzugeben. Wir bitten um Verständnis für diese Vorgehensweise.

Was die weitere Aufarbeitung des tödlichen Unfalles betrifft, so ist es Anliegen unserer Präventionsarbeit und gesetzlicher Auftrag der HFUK Nord, anhand der vorliegenden Erkenntnisse, Schlussfolgerungen und Ableitungen für die Unfallverhütung zu treffen und zu kommunizieren. Dies wird dann geschehen, wenn die Ermittlungen umfassend erfolgt sind.

 

 

 

Abschlussübung Schacht-Audorf

SCHACHT-AUDORF – Die Jahresabschlussübung 2016 der Feuerwehr Schacht-Audorf wurde dieses Jahr am Freitag den 7. Oktober auf der Lürssen Kröger -Werft durchgeführt. Es wurde angenommen das in der Halle 5 eine Rauchentwicklung war und mehrere Personen vermisst wurde. Eine Verletze Person konnte sich aus der Halle retten und lief zum Pförtner der Werft, der anschließend den Notruf 112 wählte um die Feuerwehr zu alarmieren. Kurze Zeit später um 19:24 Uhr piepte der Melder mit dem Einsatzstichwort „FEU Y Rauchentwicklung in Schiffshalle“, nachdem die ersten Fahrzeuge sich bei der Leitstelle meldeten ließen wir das Stichwort auf „FEU G Y“ erhöhen und zusätzlich wurden die Wehren aus Osterrönfeld und Schülldorf alarmiert. Aufgrund der Anzahl der Verletzten kam zusätzlich zum RTW der RKiSH die DRK Bereitschaft aus Rendsburg hinzu die sich dann gemeinsam um die medizinische Versorgung der verletzten Personen kümmerten. Insgesamt waren 7 Verletzten Personen an dieser Übung beteiligt, die unter anderen unter Schock standen, Verbrennungen erlitten und eine Person wurde eingeklemmt, dieses simulierte eine Übungspuppe. Die Feuerwehr Schacht-Audorf übernahm den Bereich Menschen Rettung und Brandbekämpfung in der Halle und wurde durch PA Träger der Wehr Osterrönfeld unterstützt, die Kameraden von Schülldorf bauten eine Wasserversorgung vom Kanal auf und schützten die umliegenden Gebäude, das zweite Osterrönfelder Fahrzeug ging zur technische Hilfeleistung vor und rettete die eingeklemmte Person mittels Hebekissen. Nachdem alle Verletzten durch den Rettungsdienst betreut und versorgt wurden, war die Übung zu Ende und es ging ins Gerätehaus Schacht-Audorf, dort wurde dann noch ein Imbiss zu sich genommen und die Übung besprochen. Insgesamt waren über 60 Feuerwehrleute, 13 Rettungsdienstler und 7 Verletzte an dieser Übung beteiligt. Ein großes Dankeschön geht an Jürgen Knuth (FF Emkendorf) der als Beobachter tätig war, das schminken der Verletzten übernahm Daniel Seidel von der Johanniter aus Schleswig, Fotos machten Norbert Buhr ebenfalls Johanniter Schleswig und Jürgen Beyer (KFV) von der Werft. Weiterhin möchten wir uns bei der Lürssen Kröger -Werft (Herr Winterboer, Herr Tams und Herr Beyer) herzlichst bedanken dass wir dort eine Übung in diesen Rahmen machen durften. Die letzte Danksagung geht an  die "Verletztendarsteller".

 

 

TEXT: Daniel Passig

FOTOS: Jürgen Beyer & Norbert Buhr